Hand in Hand für Menschlichkeit und Menschenrechte

Ein starkes, buntes Zeichen für Menschlichkeit war das in Duisburg! Hundert Menschen, die um die Geschäftsstelle der Kindernothilfe Hand in Hand eine ideelle Rettungskette für geflüchtete Menschen bildeten. Anschlussgruppen im Norden und Süden streckten aus der Ferne ihre Hände aus – zu einer kilometerlangen Menschenkette mitten durch Duisburg hindurch. Und weit darüber hinaus: Von Hamburg bis nach Bayern, über die Grenze durch Tirol und über den Brenner durch Südtirol bis ins Veneto ans Mittelmeer standen Zehntausende. Sie zeigten, wozu Zivilgesellschaft länderübergreifend fähig ist: mit Mut, Gemeinschaftlichkeit und Solidarität einzustehen für Menschlichkeit und Menschenrechte, gegen das Sterben im Mittelmeer und für die Rechte Geflüchteter.

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Afghanistan, 31. August 2021

Heute endet die Deadline. Für die letzten US-Soldaten in Afghanistan bedeutet der 31. August 2021 das Ende des Truppenabzugs, die Rückkehr in ihre Heimat. Für zehntausende Menschen in Afghanistan dagegen markiert die Deadline eine tödliche Grenze. Ganz wörtlich genommen. Männer, die sich politisch engagierten, Frauen, die sich aktiv in den gesellschaftlichen Diskurs einbrachten, als Aktivistinnen, Journalistinnen, Bloggerinnen, sie alle wissen: Wer es bis heute nicht geschafft hat, sich außer Landes in Sicherheit zu bringen, muss mit dem Tod rechnen. weiterlesen

Rohingya: Kein Raum in der Herberge

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machten sich auch Josef und Maria auf den Weg. Ob sie wollten oder nicht: hochschwanger und zu Fuß brachen sie auf zur mehrtägigen Wanderung nach Bethlehem, der Familienheimat Josefs, der aus dem Hause und Geschlechte Davids war.

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Welttag der Migranten und Flüchtlinge 2018

Es sind unwürdige, grausame Bilder: von Kindern, die gewaltsam von ihren Eltern getrennt werden. Von Kindern, die in gefängnisähnlichen Auffanglagern unter Neonlicht in Maschendrahtkäfigen hocken, teilweise tragen sie noch Windeln. Wir schreiben das Jahr 2018, und die Schicksale hinter diesen Bildern ereignen sich an der Südgrenze der USA. Hier, wo die Grenzpolizei illegale Einwanderer ins Gefängnis steckt und ihre Kinder quasi als Faustpfand und politische Verhandlungsmasse einsperrt, werden Menschen- und Kinderrechte mit Füßen getreten. Auf Kritik an dieser unmenschlichen Politik reagiert die verantwortliche Regierung überraschend mimosenhaft. Gerade hat die USA ihren Austritt aus dem UN Menschenrechtsrat verkündet. weiterlesen